Hofkäserei

Die hofeigene Käserei

die Käseherstellung ist ausschließlich Handarbeit. Interessiert Sie die traditionelle Handwerkskunst der Ziegenkäse-Herstellung, dann können Sie hier etwas darüber erfahren.

Zuerst erhitzen wir die frisch gemolkene Ziegen-Rohmilch auf 63°C. Damit wird gewährleistet, dass alle Keime und unerwünschten Bakterien unschädlich gemacht werden. Nach dem Abkühlen der Ziegenmilch auf 30°C wird das Lab zugegeben – dies bringt die Milch zum Gerinnen – auch „Dicklegung“ genannt. Nach der Dicklegung hat die Ziegenmilch eine Konsistenz ähnlich wie Joghurt – das ist die sogenannte „Gallerte“.

Nun geht es der Ziegenkäse-Mixtur das erste mal an den „Kragen“. Zwei stählerne Käse-Harfen zerkleinern die Gallerte in 1 x 1 cm große Würfel. Nun sprechen wir von einem „Käsebruch-Molke-Gemisch“. Nach einer 30minütigen Ruhepause hat sich der Bruch dann unten im Käsekessel abgesetzt und man kann einen Teil der Molke abschöpfen.

Das restlich Bruch-Molke-Gemisch muss nun eine weitere Stunde im Käse-Kessel gerührt werden – das sogenannte “Brennen”. Hierbei wird den Bruchkörnern noch mehr Molke entzogen. Anschließend wird der Käsebruch in Formen gefüllt und zu dem Stück Ziegenkäse gepresst, das Sie später genießen werden.

Aber erst muss der Käse noch „baden“: Am darauf folgenden Morgen werden die Ziegenkäse-Laiber in ein Salzbad gegeben, wo sie je nach Größe mehrere Stunden verbleiben.

Nachdem die Käse-Laiber aus dem Salzbad genommen wurden und die Oberfläche abgetrocknet ist, wird der Ziegenkäse mit einer Schutzschicht bestrichen. Je nach Größe, Gewicht und Käse-Sorte, dauert die Reifung der Käselaiber drei Wochen bis zu zwölf Monate. Dabei werden die Ziegenkäse täglich gewendet und alle 2 bis 3 Tage mit Salzwasser abgewaschen. Die zeitaufwendige und liebevolle Handarbeit, macht jeden unserer Ziegenkäse-Spezialitäten zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis.

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